TeleVeronika  
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Rainer Popp
Initiator, Begründer und Geschäftsführer

von

TELE VERONIKA

Geboren am 24. März 1946 in Staßfurt (Sachsen-Anhalt); lebt seit 1990 als freier Journalist, Medienexperte und Schriftsteller in Köln. Gründung der Tele Veronika GmbH (Hannover) im April 2007.

Seine Motivation, sich mit ganzer Kraft für den Aufbau und den Betrieb des TV-Senders einzusetzen, begründet er so: "Die Einführung von Tele Veronika in den bundesdeutschen Fernsehmarkt ist aus zwingenden Gründen notwendig. Dieser neue Sender der neuen Art, der ohne Konkurrenz ist, schließt eine Marktlücke und befriedigt damit das Seh- und das Hörbedürfnis eines Massenpublikum. "

Die Ausstrahlung eines TV-Programms bedeutet für ihn eine Dienstleistung, die sich strikt an den Unterhaltungs- und den Informationsvorlieben der Zielgruppe orientiert; es heißt aber nicht für ihn, "den niedersten Instinkten eines Massenpublikums vorauszuhecheln."

Rainer Popp ist ehemaliger Programmdirektor von Radio Luxemburg (Nachfolger von Dr. Helmut Thoma) sowie (ab 1987) zeitgleich Begründer und Leiter des Frühstücksfernsehens von RTL. Zuvor war er ab Dezember 1983 - in Doppelfunktion - Chefredakteur von RTL-Hörfunk und RTL-Fernsehen. Rainer Popp entwickelte und leitete die Hauptnachrichtensendung "Sieben vor Sieben" des TV-Senders. Die Moderatoren, die er dafür auswählte: Geert Müller-Gerbes, Hans Meiser und Björn Hergen Schimpf.

Er ist ferner Herausgeber der vom WDR Anfang der 90er Jahre produzierten und in der ARD bundesweit ausgestrahlten politisch-satirischen Puppensendung "Hurra Deutschland" gewesen sowie ab 1994 der ausführende Produzent der RTL-Nachtshow mit Thomas Koschwitz.

Seine bisherigen Buchveröffentlichungen: Der Lyrik-Band "Gelächter" (Achat Verlag, 1968) "Ein Irrenhaus fährt Achterbahn / 30 Jahre Radio Luxemburg" (Verlag Droemer Knaur, München, 1987), "Deutschland zum TÜV / Neun Wege aus der Krise" (Argon Verlag Berlin, 1998), "Bosse nach Wahl / Die neue Macht der Mitarbeiter" (Argon Verlag Berlin, 1999).

Im Dante-Verlag sind seine Romane erschienen "Karriere eines Komplotts" (2001) und "Der Betrug" (2002); außerdem das Schauspiel "Bin gewesen, habe gehabt", das am 24. Oktober 2003 im Kölner Theater Tiefrot uraufgeführt wurde.

Sein neuester Roman "Aus tausend Dämmerungen Dunkel", im November 2004 im Verlag Neue Literatur (Jena) veröffentlicht, ist in den Ausstellungsfundus der Stiftung der Bundesrepublik Deutschland "Haus der Geschichte" in Bonn aufgenommen worden.

Nach politischer Verfolgung von Rainer Popps Vater durch das SED-Regime, der als Oberstudiendirektor am Gymnasium in Staßfurt Deutsch, Geschichte und Geographie lehrte, 1951 Flucht der Familie aus der damaligen DDR in den freien Teil Deutschlands; zuerst nach Bad Harzburg, dann an den Rand des Harzes nach Goslar. Dort absolvierte er von 1968 bis 1970 ein Volontariat bei der "Goslarschen Zeitung".

Anschließend ging er im Januar 1971 als Chefreporter zum "Donau Kurier" nach Ingolstadt und im Oktober 1975 als politischer Redakteur und Ressortleiter "Zeitgeschehen" in die Düsseldorfer Zentralredaktion der "Westdeutschen Zeitung"; von dort (1979-1983) als Korrespondent zur Nachrichtenagentur "Deutscher Depeschen Dienst" (ddp) nach Bonn.

Rainer Popp ist Gründungsmitglied der Charta Europa, der auch der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel angehört. Die 1990 von namhaften Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur ins Leben gerufene Vereinigung wendet sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Die Arbeitsgrundsätze von Rainer Popp, der er auch von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfordert: absolute Hingabe an den Beruf, Kreativität, Wagnisbereitschaft und Durchsetzungskraft.

Seine Fremdsprachen-Kenntnisse in Wort und Schrift: fließendes Englisch, befriedigendes Französisch und rudimentäres Latein.